Schule ist ein geschützter Rahmen, um wichtige Themen zu besprechen

Toleranz und Offenheit sind Grundwerte einer friedlichen Gesellschaft.“, äußert sich der Mannheimer Stadtrat und Landtagsabgeordnete Wolfgang Raufelder, (Bündnis 90/Die GRÜNEN) zur aktuellen Debatte um die Proteste gegen die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Inhalt des Bildungsplans 2015. Junge Menschen dürfen mit ihren Fragen und Ängsten nicht alleine gelassen werden, findet Raufelder. Gerade an der derzeitigen hitzigen Diskussion erkenne man deren Dringlichkeit: „Die Emotionen, die hier hochkochen, zeigen deutlich, wie wichtig es ist im Lebensfeld Schule einen geeigneten Rahmen zu schaffen, um geschützt und frei von Ideologien über dieses Thema zu sprechen.

Für die GRÜNE Gemeinderatsfraktion in Mannheim betont Stadtrat Dirk Grunert als bildungspolitischer Sprecher, dass die GRÜNEN hinter der Bildungsplanreform des Kultusministeriums stehen: „Homo- und Transsexualität werden zukünftig Thema im Unterricht sein. Wir GRÜNE vertreten die Überzeugung, dass Baden-Württemberg Schulen braucht, an denen lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Jugendliche angstfrei und akzeptiert am schulischen Leben teilhaben können. Und wir brauchen Lehrerinnen und Lehrer, die qualifiziert sind, Wertschätzung und Vielfalt zu vermitteln. Deshalb muss in den Bildungsplänen die pädagogische Arbeit an der Gleichstellung sexueller Identitäten explizit benannt und verbindlich verankert werden.

In Mannheim unterstützt die Stadt Aufklärung über die queere Lebensweisen an Mannheimer Schulen. Die psychologische Lesben- und Schwulenberatung PLUS e.V. führt diese Aufklärungsarbeit seit Jahren an verschiedenen Mannheimer Schulen durch. Aus Sicht der GRÜNEN muss diese Arbeit ausgeweitet werden, auch auf Schularten, die bisher nicht teilgenommen haben.

Raufelder und Grunert verurteilen die aktuelle Online-Petition, die sich gegen Akzeptanz sexueller Vielfalt in der Schule wendet. Diese Online-Petition wird vor allem von evangelikalen und rechtsextremen Milieus getragen. In ihr wird unter dem Deckmantel der Kritik an der Bildungsplanreform ein Kurs der gesellschaftspolitischen Antimodernisierung propagiert. Die beiden GRÜNEN rufen dazu auf, die Gegen-Petition (Gegenpetition zu: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens, ) zu unterstützen, um zu deutlich zu zeigen, dass Baden-Württemberg ein offenes und tolerantes Land ist, das alle seine Einwohner_innen gleich wertschätzt. Diese gilt insbesondere auch für die und an den Schulen.

Schule ist ein geschützter Rahmen, um wichtige Themen zu besprechen

„Toleranz und Offenheit sind Grundwerte einer friedlichen Gesellschaft.“, äußert sich der Mannheimer Stadtrat und Landtagsabgeordnete Wolfgang Raufelder, (Bündnis 90/Die GRÜNEN) zur aktuellen Debatte um die Proteste gegen die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Inhalt des Bildungsplans 2015. Junge Menschen dürfen mit ihren Fragen und Ängsten nicht alleine gelassen werden, findet Raufelder. Gerade an der derzeitigen hitzigen Diskussion erkenne man deren Dringlichkeit: „Die Emotionen, die hier hochkochen, zeigen deutlich, wie wichtig es ist im Lebensfeld Schule einen geeigneten Rahmen zu schaffen, um geschützt und frei von Ideologien über dieses Thema zu sprechen.“

Für die GRÜNE Gemeinderatsfraktion in Mannheim betont Stadtrat Dirk Grunert als bildungspolitischer Sprecher, dass die GRÜNEN hinter der Bil-dungsplanreform des Kultusministeriums stehen: „Homo- und Transsexualität werden zukünftig Thema im Unterricht sein. Wir GRÜNE vertreten die Über-zeugung, dass Baden-Württemberg Schulen braucht, an denen lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Ju-gendliche angstfrei und akzeptiert am schulischen Leben teilhaben können. Und wir brauchen Lehrerinnen und Lehrer, die qualifiziert sind, Wertschätzung und Vielfalt zu vermitteln. Deshalb muss in den Bildungsplänen die pädagogische Arbeit an der Gleichstellung sexueller Identitäten explizit benannt und verbindlich verankert werden.“

In Mannheim unterstützt die Stadt Aufklärung über die queere Lebensweisen an Mannheimer Schulen. Die psychologische Lesben- und Schwulenberatung PLUS e.V. führt diese Aufklärungsarbeit seit Jahren an verschiedenen Mann-heimer Schulen durch. Aus Sicht der GRÜNEN muss diese Arbeit ausgeweitet werden, auch auf Schularten, die bisher nicht teilgenommen haben.

Raufelder und Grunert verurteilen die aktuelle Online-Petition, die sich gegen Akzeptanz sexueller Vielfalt in der Schule wendet. Diese Online-Petition wird vor allem von evangelikalen und rechtsextremen Milieus getragen. In ihr wird unter dem Deckmantel der Kritik an der Bildungsplanreform ein Kurs der ge-sellschaftspolitischen Antimodernisierung propagiert. Die beiden GRÜNEN rufen dazu auf, die Gegen-Petition (Gegenpetition zu: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens, https://www.openpetition.de/petition/
online/gegenpetition-zu-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens
) zu unterstützen, um zu deutlich zu zeigen, dass Baden-Württemberg ein offenes und tolerantes Land ist, das alle seine Einwoh-ner_innen gleich wertschätzt. Diese gilt insbesondere auch für die und an den Schulen.