Kein Ankunftszentrum in Mannheim

Gutachten schlägt Heidelberger Wolfsgärten vor

Die GRÜNE Fraktion im Mannheimer Gemeinderat begrüßt die Pläne des Innenministeriums, das Ankunftszentrum weiterhin in Heidelberg zu belassen und nicht nach Mannheim-Sandhofen auf das Coleman-Gelände zu verlegen.

Stadtrat Dirk Grunert, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Gemeinderat der Stadt Mannheim:

„In Heidelberg gibt es bereits gute Strukturen für das Ankunftszentrum, die so in Sandhofen gar nicht aufgebaut werden könnten. Das abgelegene Coleman-Gelände ist denkbar ungeeignet für eine solche Einrichtung. Auch gibt es im Rahmen von Bürgerbeteiligung entwickelte wichtige Vorhaben sowie ein fertig geplantes Naturschutzgebiet, die für das Gelände vorgesehen sind.“

Stadtrat Gerhard Fontagnier, integrationspolitischer Sprecher der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion:

„Darüber hinaus ist Mannheim seit seiner Gründung eine Stadt der Migration und Integration. Darauf kann die Stadtgesellschaft stolz sein. Dies führen viele Engagierte mit großem Engagement fort und sind so auch Beispiel und Vorbild für andere Städte. Mannheim muss daher jetzt, wie andere Land- und Stadtkreise seinen kommunalen Anteil an Geflüchteten aufnehmen, dezentral in den Stadtteilen integrieren und so zum sicheren Hafen und zur Stadt der Zuflucht werden. Wenn die Menschen in den Stadtteilen in diesen Prozess einbezogen werden, kann Mannheim seine besonderen Stärken ausspielen.“

Die GRÜNEN sind sich daher einig, dass ein Verbleib des Ankunftszentrums in Heidelberg eine gute Lösung ist, so dass Mannheim sich auf die Aufnahme von Geflüchteten konzentrieren kann und das mittlerweile langjährige Taktieren des Innenministeriums endlich vorbei ist.

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16. Oktober 2018
Kategorien: Pressemitteilungen | Schlagwörter: , , , , , |