Der Fußverkehrscheck zeigt Wirkung | Grüne Fraktion Mannheim

Der Fußverkehrscheck zeigt Wirkung

GRÜNE begrüßen erste Schritte zur Verbesserung für Fußverkehr

Der Fußverkehr, lange das Stiefkind der Mannheimer Verkehrsplanung, gerät allmählich in den Fokus. Im Herbst 2015 wurde nach einem Antrag der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion und durch Unterstützung des Landes Baden-Württemberg in Mannheim ein Fußverkehrscheck durchgeführt, der viele Mängel aufzeigte. Aus diesen wurden nun Vorschläge zur Verbesserung entwickelt, teilte die Fraktion der GRÜNEN im Gemeinderat mit. Auch im Bezirksbeirat Innenstadt/Jungbusch wurde das Thema diskutiert und bemängelt, dass es bisher keine Konsequenzen von Seiten der Verwaltung gezogen wurden. Nun komme mit einer Vorlage im Ausschuss für Umwelt und Technik endlich Bewegung in die Sache, freuen sich die fachpolitischen Sprecher der GRÜNEN im Mannheimer Gemeinderat, Gerhard Fontagnier und Wolfgang Raufelder.

„Enge Straßenräume, zugeparkte Gehwege sind insbesondere in der Innenstadt, aber nicht nur dort, beklagenswerter Alltag für Fußgänger*innen. Wenn nun das einseitige Parken in einige Straßenzügen in denen es besonders zugeht eingeführt werden soll, dann sind das erste, aber wichtige Schritte den öffentlichen Raum auch wieder zugänglicher und begehbarer zu machen.“ so Stadtrat Gerhard Fontagnier, der rad- und fußverkehrspolitische Sprecher der Fraktion.

„Die Vorlage begrüßen wir. Doch allein auf Kontrollen kann man sich nicht stützen, das würde die sowieso stark beanspruchte Verkehrsüberwachung weiter belasten. Abhilfe können aber die sogenannten „Mannheimer Pfosten“ schaffen.“ erklärt Stadtrat Wolfgang Raufelder (MdL), verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion und Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Technik, und fügt hinzu: „Mit diesen kann baulich sichergestellt werden, dass Fahrzeuge tatsächlich nicht den kompletten Gehweg besetzen und genügend Raum für den Fußverkehr bleibt.“

„Endlich tut sich etwas: Am Marktplatz wird der Gehweg verbreitert und hoffentlich das Falschparken dort endgültig verhindert und nun der Plan in den schmalen Straßenzügen G2/ F2 und G2/G3, S3/ S4, R3/R4 sowie in M3/N3 – N5/M5 das einseitige Parken einzuführen. Wir werden als Bezirksbeiräte an der Verbesserung der Begehbarkeit der Innenstadt dran bleiben und weitere Maßnahmen fordern und gerne unterstützen.“ so Dr. Angela Wendt, Sprecherin der GRÜNEN Bezirksbeiräte in der Innenstadt.

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28. September 2016
Kategorien: Pressemitteilungen | Schlagwörter: , |