Verbesserung der Verkehrssituation am Neckardamm – Umwandlung Paul-Martin-Ufer zur Fahrradstraße

Antrag zur Sitzung des Gemeinderats am 25.09.18

Antrag

Der Gemeinderat beschließt:

Zur Entlastung der Verkehrssituation auf dem Neckardamm wird die Verwaltung mit der Ein-richtung einer alternativen Radverkehrsroute mittels einer Fahrradstraße mit gleichzeitiger Umwidmung zur Anliegerstraße am Paul-Martin-Ufer beauftragt. Die Route soll zwischen der Haltestelle Fernmeldeturm am Hans-Reschke-Ufer bis zur Haltestelle Neuostheim am Paul-Martin-Ufer entlangführen, sodass auch die Anbindung aus Richtung Seckenheim für den Radverkehr besser ertüchtigt werden kann.

Dabei soll Folgendes umgesetzt werden:

– Dieser Radweg sollte parkseitig der Gleise verlaufen und den neckarseitigen schmalen Weg für Radfahrer*innen ersetzen. An dieser Stelle soll eine bessere Beleuchtung angebracht werden.

– Möglichkeiten zur Anbindung an die Ludwig-Ratzel-Straße werden geprüft.

– Die Ertüchtigung der Straße zwischen dem Joseph-Bußjäger-Weg und der Haltestelle Neuostheim für den Radverkehr.

– eine barrierefreie Gleisquerung am Ende der Haltestelle Neuostheim (Richtung Heidelberg).

– der Radweg am Neckardamm und die Überführungen werden insbesondere in dem oben genannten Abschnitt in Zukunft besser beschildert und beleuchtet.

Begründung

Obwohl bisher nichts Dramatisches passierte, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen in dem oben genannten Bereich. Hier gilt es vorsorglich zu handeln. Die Gefahrensituationen sind vor allem darauf zurückzuführen, dass der schmaler werdende Weg nicht für einen in beide Richtungen laufenden Radverkehr und Spaziergänger*innen und Freizeitsportler*innen ausreicht. Gerade zu den Stoßzeiten am Morgen und am Nachmittag, wenn viele Radpendler*innen die Radverbindung in die Mannheimer Innenstadt nutzen, reicht die Kapazität des Weges nicht aus. Die Einrichtung eines alternativen Radwegs kann hier dringend notwendige Abhilfe schaffen und ein echter Beitrag zur weiteren Verbesserung für den Rad- und Fußverkehr sein. Außerdem ist diese Variante die sicherste für den Radverkehr in diesem Abschnitt.

25.09.2018 | Kategorien: Anträge 2018 | Schlagwörter:

Extrem-Sommer 2018 – Bewässerung von Grünanlagen und Bäumen

Anfrage zur Sitzung des Gemeinderats am 25.09.18

Anfrage

Die Verwaltung berichtet dem Gemeinderat:

1. Welche Probleme gab es, angesichts der Extremhitze im Sommer 2018, bei der Bewässerung von städtischen Grünflächen und Bäumen unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen?

2. Welche Bilanz zieht die Verwaltung nach diesem heißen Sommer und welche Rückschlüsse werden daraus für die Zukunft abgeleitet? Für welche Flächen und für welche Pflanzen ist eine Bewässerung am dringendsten notwendig?

3. Wäre es möglich in Zukunft bei vergleichbaren Sommern z.B. die Neckarwiese rechts und links der Kurpfalzbrücke mittels eines Löschbootes/Wasserpumpenbootes zu bewässern?

Begründung

Der Sommer hat sowohl den Bäumen als auch den Grünflächen der Stadt heftig zugesetzt. Neben z.B. den Baumpatenschaften, stellt sich die Frage wie man in Zukunft angesichts des Klimawandels damit umgeht und welche Möglichkeiten und Maßnahmen zur Anpassung machbar sind. In Heidelberg wird beispielsweise die Neckarwiese schon mittels eines Löschbootes bewässert.

25.09.2018 | Kategorien: Anfragen 2018 | Schlagwörter:

Berücksichtigung von Sozialräumlichkeit bei Schulsozialarbeit

Antrag zur Sitzung des Gemeinderats am 25.09.18

Antrag

Der Gemeinderat beschließt:

Die Verwaltung wird beauftragt das System zur Verteilung von Stellen im Bereich Schulsozialarbeit in der Weise zu überarbeiten, dass die Sozialräumlichkeit stärker berücksichtigt wird und sich auf den Stellenumfang der Schulsozialarbeit auswirkt.

Begründung

Der OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick 2018“ zeigt erneut deutlich auf, was wir eigentlich auch so wissen. In Deutschland hängt Bildungserfolg stark von der Herkunft ab. Dies hat sich sogar weiter verfestigt. Diese Ungerechtigkeit und Belastung für unsere Gesellschaft muss bekämpft werden. So wie wir als Stadt Mannheim schon die Ausstattung von Ganztagesschulen mit Erzieherinnen und Erziehern nach der Sozialräumlichkeit ausrichten, müssen wir unbedingt auch die Schulsozialarbeit nach der Sozialräumlichkeit ausrichten. Alle Schulen benötigen Schulsozialarbeit. Das steht nicht in Frage. Aber eine Schule in einem Sozialraum mit hohen Belastungen benötigt einfach mehr Schulsozialarbeit als die gleiche Schule im Sozialraum 1.

25.09.2018 | Kategorien: Anträge 2018 | Schlagwörter: ,

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