Kunsthalle für Alle

SPD und Grüne freuen sich über eintrittsfreie Regelungen der Kunsthalle Mannheim

Thorsten Riehle, kulturpolitischer Sprecher der SPD und Gerhard Fontagnier, kulturpolitischer Sprecher der Grünen zeigen sich nach dem Beschluss der neuen Preisstruktur der Kunsthalle für die Zeit nach der Wiedereröffnung erfreut über die getroffenen Regelungen.

Nicht nur die preisgünstige Jahreskarte für 30 Euro, im Vorverkauf für 25 Euro, sorgt nach Meinung der Kulturpolitiker dafür, dass breite Bevölkerungsschichten die neue Kunsthalle und ihre Ausstellungen genießen können. Der von der MVV gesponserte, für alle eintrittsfreie Mittwochabend von 18:00 bis 22:00 Uhr, das kostenfreie Kartenkontingent für das Seniorenbüro und der zu jederzeit freie Eintritt für Inhaberinnen und Inhaber des Kulturpasses des Kulturparkett-Rhein-Neckar e.V. bieten Menschen mit geringem oder keinen Einkommen die Möglichkeit die neue Kunsthalle und ihre Kunstschätze zu besuchen. Thorsten Riehle und Gerhard Fontagnier freuen sich nun auf die ersten und ebenfalls eintrittsfreien Tage der offenen Tür vom 15.-17. Dezember 2017. Dabei wird es Gelegenheit geben, den neuen Bau von innen zu begutachten.

23.11.2017 | Kategorien: Pressemitteilungen | Schlagwörter: ,

Frauenrechte sind Dauerbrenner

GRÜNE: Nulltoleranz bei Gewalt gegen Frauen

Alljährlich am 25. November erinnert der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen daran, dass Frauen immer noch in starkem Maße von Gewalt betroffen sind. Auch die Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90 /Die GRÜNEN nutzt diesen Tag, um auf das Leid betroffener Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen.

Stadträtin Nuran Tayanc, frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Gemeinderat erklärt dazu:

„Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass weltweit bis zu 70 Prozent aller Frauen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens Opfer physischer, psychischer oder sexueller Gewalt werden. Vor allem in Kriegs- und Krisengebieten erfahren Frauen Gewalt und Missbrauch.
Daher müssen wir unser besonderes Augenmerk auf Frauen und Mädchen richten, die geflüchtet sind. Viele von ihnen haben entweder im Herkunftsland oder auf der Flucht Gewalt erfahren. Diese Frauen und Kinder müssen in Einrichtungen untergebracht werden, die ihnen zuverlässigen Schutz vor Gewalt bieten.

Aber auch die Frauen in der Prostitution müssen wir schützen vor Menschenhandel, Ausbeutung und Gewalt. Das neue Prostituiertenschutzgesetz kann hier nur ein Baustein sein. Wir müssen die Möglichkeiten zur Beratung nutzen, die das Gesetz bietet und zugleich auch weiterhin in vielfältiger Weise Beratung, Schutz und Hilfe anbieten, wie das z.B. in der Mannheimer Beratungsstelle Amalie seit Jahren geschieht.
Die MeToo-Debatte der letzten Wochen hat uns wieder eindrücklich vor Augen geführt, dass Gewalt gegen Frauen alltäglich ist und in allen Teilen der Bevölkerung stattfindet. Sie hat keine Nationalität und keine Schicht. Es liegt in unser aller Verantwortung, dagegen entschieden vorzugehen. Nur so kann aus der aktuellen Debatte und dem Mut der Frauen, die ihre Erfahrungen öffentlich machen, wirkliche Veränderung entstehen.“

23.11.2017 | Kategorien: Pressemitteilungen | Schlagwörter: ,

Benennung der öffentlichen Verkehrsfläche vor dem MARCHIVUM in „Platz der Erinnerung“

Antrag zur Sitzung des Hauptausschuss am 14.11.17, TOP 22 und des GR am 21.11.17

Antrag

Der Gemeinderat beschließt:

Die öffentliche Verkehrsfläche vor dem MARCHIVUM wird folgendermaßen benannt:

„Platz der Erinnerung“.

Begründung:

Der von der Verwaltung vorgeschlagene Name Archiv-Platz wird den Aktivitäten des MARCHIVUM nicht gerecht, ist es doch schon lange nicht mehr „nur“ das Mannheimer Stadtarchiv, sondern bezeichnet sich selbst als „Mannheims Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung“.

An seinem neuen Standort plant das MARCHIVUM sowohl einen Raum für Stadtgeschichte mit Ausstellung und digitalem Stadtmodell in 3D im Erdgeschoss als auch ein NS-Dokumentationszentrum im 1. OG.

Diese Schwerpunkte dürfen nicht einfach zurückstehen, sondern sollten in einer umfassenderen Namensgebung der Verkehrsfläche berücksichtigt werden.

14.11.2017 | Kategorien: Anträge 2017 | Schlagwörter:

Für gute Lernatmosphäre und faire Bewertungen

GRÜNE: Grundschule ohne Noten muss bleiben

Überraschend hat CDU- Kultusministerin Eisenmann angekündigt, den Schulversuch „Grundschulen ohne Noten“ einzustellen. Davon ist auch die Mannheimer Gerhard-Hauptmann-Schule betroffen.

Dazu erklärt Stadtrat Dirk Grunert, Fraktionsvorsitzender und bildungspolitischer Sprecher:
„Wir sind entsetzt über das irrationale Verhalten von Frau Eisenmann. Die CDU-Kultusministerin schadet mit ihrem Verhalten auch der Bildungspolitik in Mannheim, wo der Schulversuch ‚Grundschulen ohne Noten‘ an der Gerhard-Hauptmann-Schule ausgezeichnet läuft. Sowohl von Lehrkräften, Eltern als auch von Schülerinnen und Schülern gibt es sehr gute Rückmeldungen. Es herrscht dort offensichtlich eine sehr angenehme und anregende Schulatmosphäre. Es ist auch gerade nicht so, wie Frau Eisenmann entweder mangels Wissen oder gar wider besseren Wissens insinuiert. Natürlich wird in den beteiligten Schulen Leistung bewertet und honoriert, aber gerade genauer und differenzierter als eine Durchschnittsnote jemals machen kann. Die Schulen haben ein hervorragendes System der individuellen Rückmeldung erstellt. Auch haben gerade die beteiligten Schulen immer wieder um die versprochene wissenschaftliche Evaluation gebeten. Diese wurde ihnen vom Kultusministerium jedoch verweigert. Nun den Schulversuch mit der Begründung einzustellen, es geben keine Evaluation ist unverschämt. Hier zeigt sich erneut überdeutlich, dass Frau Eisenmann eine ideologische Schulpolitik auf dem Rücken der Kinder betreibt.“

Stadträtin Elke Zimmer, Landtagsabgeordnete und Mitglied im Bildungsausschuss des Landtages:
“Dieser Vorstoß von Frau Eisenmann ist nicht abgestimmt. Ich werde mich in Stuttgart dafür einsetzen, dass die verpasste Evaluation zügig nachgeholt wird. Die Gerhard-Hauptmann-Schule ist eine sehr gute Schule, bei der die Interessen der Kinder im Mittelpunkt stehen. Nicht umsonst wurde sie zuletzt auch mit dem Bildungspreis der Stadt Mannheim ausgezeichnet.“

13.11.2017 | Kategorien: Pressemitteilungen | Schlagwörter:

EINLADUNG

Unser Theater – lieb und teuer?
Über die Rolle der Kultur, die Generalsanierung und viel Geld

Die Gemeinderatsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Diskussionsveranstaltung ein.

Am: Dienstag, den 7. November 2017
Um: 20:00 Uhr
Im: Gewerkschaftshaus Mannheim Hans-Böckler-Straße 1

Was nun, fragt man sich angesichts der immensen Summe die für die unabwendbare Generalsanierung des Nationaltheaters Mannheim ansteht. Abriss? Neubau? Schließung? Sparten schließen? Ist das Nationaltheater eine Konkurrenz der freien Kulturszene? Was geschieht mit den Finanzen für die Kultur mit Blick auf den bevorstehenden Doppelhaushalt 2018/2019?

All diese Fragen möchte die GRÜNE Gemeinderatsfraktion am 7. November um 20 Uhr im Gewerkschaftshaus mit Burkhard Kosminski/Intendant, Hubert Habig/Regisseur, Stadträtin Monika Kleinschnitger/kulturpolitische Sprecherin GRÜNE Ratsfraktion Ludwigshafen, Nicole Libnau/Kulturamt Mannheim und Interessierten diskutieren. Moderiert wird der Abend von Dr. Angela Wendt, Sprecherin des GRÜNEN Arbeitskreises Kultur, und Stadtrat Gerhard Fontagnier, kulturpolitischer Sprecher der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion.

27.10.2017 | Kategorien: Pressemitteilungen | Schlagwörter: , ,

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